Wieder nur 1:1

25. April, 2008; 0:57

Oh Mann! Was ist denn im Uefa-Cup nur mit den Heimspielen los? Bolton, Anderlecht, Getafe und jetzt St.Petersburg.

Wie immer starten die Bayern sehr gut, setzen den Gegner unter Druck und spielen auf ein frühes Tor. Gefällt mir. Es dauert zwar ein bißchen, aber in der 18. Minute dann endlich das 1:0. Aber wie. Selten einen sooooo schlecht geschossenen Elfer gesehen. Der Torwart von Zenit wohl auch nicht, sonst hätte er ihn mit der Mütze gefangen, so prallt der Ball zurück zu Ribéry, der zum 1:0 einnetzt. Bayern besser, Zenit verhalten. Dachte die wirbeln mehr, haben wohl Respekt vor „La Bestia Negra“! Zé bringt den Ball nicht rein, bzw. fehlt da Toni in der Mitte, Schweini zögert einige male zu lange und Klose merkt man an, dass er angeschlagen ist. Bayern versäumt es ein zweites Tor nachzulegen. Halbzeit!

Die Gäste aus Russland trauen sich nun mehr zu und man sieht, dass sie das Bällchen schon laufen lassen können. Flinke und technisch gute Spieler. Bei Bayern vergibt Poldi das 2:0, er schiesst aus 11m einen Verteidiger an. Fast im Gegenzug das unglückliche 1:1. Flanke von links, Lucio möchte klären und versenkt den Ball per Kopf im eigenen Tor. Bayern wirkt müde, kommt nicht mehr in die Zweikämpfe und vorne ist alles irgendwie zu lasch, dauert zu lange. Lucio möchte sein Eigentor korrigieren, seinen Hammer kann der Zenit-Kepper gerade noch übers Tor fausten. Zé klärt für Bayern auf der Linie. Poldi vergibt in der Nachspielzeit den 2:1 Sieg.

Irgendwie war in der zweiten Hälfte die Power weg. „Van“ spielte erst stark, dann mit zu wenig Biss im Zweikampf – lags an der Nase? Schweini bis zu seiner Auswechslung bemüht und viel unterwegs, aber es dauert bei ihm einfach zu lange. Lell kommt für ihn – kommt aber nicht richtig ins Spiel. Von Jansen kommt links zu wenig, auch Lahm kann in der Offensive nicht überzeugen. Ribéry hat einen nicht so guten Tag erwischt, sein Trick in der ersten Hälfte war jedoch sensationell (ich meine damit aber nicht den Elfer 🙂 ). Klose ist eh angeschlagen und bricht sich zudem die Nase – agiert zu verhalten und ohne die Torgeilheit eines Luca Toni. Kahn klemmt sich einen Nerv ein und muss raus – sein letztes Heimspiel im Europapokal endet mit einer Verletzung und einem Unentschieden. „Much“ Demichelis stark und souverän wie immer – hinten eine Bank. Lucio gut, beim Ausgleich viel Pech. Zé bemüht, mit zu wenig Impulsen nach vorne, in der ersten Hälfte muss er das 2:0 machen, oder Toni hätte mitspielen müssen, denn der wäre da gewesen. Poldi war es nicht. Der Lukas hat seine Chance nicht genutzt, kam zwar immer mal wieder kurz, scheute es aber die langen Wege steil in die Spitze zu gehen, wartete wie Klose zu sehr in der Zentrale. Kroos konnte auch keine Akzente setzen, Rensing hatte Glück als Zé vor der Linie rettete.

Mein Tipp für´s Rückspiel:
Zenit St.Petersburg – FC Bayern München 1:3

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Bundesliga: Eintracht Frankfurt – FC Bayern 1:3

16. April, 2008; 23:15

Keine Woche ist seit dem „Wunder von Getafe“ vergangen, zwischendurch wurde Borussia Dortmund mal nebenbei mit 5:0 aus der heimischen Allianz-Arena genudelt, in der Meisterschaft nach dem gestrigen Spieltag immer noch 7 Punkte vorne, es sind noch 6 Spiele zu gehen und dann muss man an einem Mittwoch Abend in Frankfurt antreten. Ich hatte ein komisches Gefühl. Der Otti wird bestimmt einige Spieler schonen, diejenigen, die am Samstag im DFB-Pokalfinale trotzdem ran dürfen werden sich schonen und in Frankfurt ist´s sowieso meistens knapp. Nach der ersten Halbzeit und einem 0:1 Rückstand sah ich mich bestätigt. Frankfurt hätte sogar mit 2 Toren vorn liegen können, aber wir waren im Hinspiel ja auch großzügig (38 Chancen – kein Tor). In der zweiten Hälfte dann endlich ein zweiter Stürmer (Poldi), Ribéry dafür im Mittelfeld. Bayern überlegen, Frankfurt mit der Riesenchance auf´s 2:0 – Rensing und Latte waren dagegen. Dann nützt van Buyten endlich mal seine Größe aus und köpft das 1:1 nach Schweini-Ecke. Das 2:1 geht zu 90% auf Schweini´s Konto – er scheint sich gefangen zu haben – da er toll nachgesetzt hat. Die italienische Tormaschine Luca Toni erledigt den Rest. Dann noch ein schöner Konter – Schlaudraff darf sich empfehlen, bedient „Il Bomber“, der macht sein 20. Bundesligator und sein 33. Pflichtspieltor im 40. Spiel – was eine Quote! Bayern jetzt wieder 10 Punkte vorn, noch 5 Spieltage, wenn alles optimal läuft darf Zufallsmeister VfB Stuttgart die Schale gleich am übernächsten Sonntag nach München mitnehmen und sie dem rechtmäßigen Besitzer zurückgeben. Samstag kann nach dem DFB-Ligapokal der zweite Titel eingesackt werden. Gegner Borussia Dortmund hat sich mit der 1:3 Heimniederlage gegen Hannover wohl nicht wirklich aus dem Tief gezogen. Aber Vorsicht – nicht unterschätzen – eine engagierte Leistung sollte aber zum Titelgewinn langen!


Uefa-Cup: Bayern siegt klar

6. März, 2008; 19:53

Der FC Bayern gewann sein Achtelfinal-Hinspiel beim RSC Anderlecht klar mit 5:0. Ohne Kahn, Lucio, Zé Roberto, Ribéry, Klose und etliche Andere gingen die Mannen von Trainer Ottmar Hitzfeld in die Partie. In der 10. Minute hämmerte Hamit Altintop den Ball aus gut 25 Metern zum 0:1 unter die Latte. Bayern bestimmte weiter die Partie, ließ sich aber von den schwachen Gastgebern einlullen. Ab der 20. Minute legten die Hausherren zu und Bayern hatte bei einem Pfostenschuss Glück. Kurz vor der Pause wurde ein Anderlechter Spieler mit Gelb-Rot des Feldes verwiesen (43.), zwei Minuten später erhöhte Luca Toni per Volleyschuss auf 0:2. Zu Beginn der zweiten Hälfte wechselte Ottmar Hitzfeld zweimal: Ribéry für Schweinsteiger und Klose für Toni. Franck Ribéry zeigte dann sofort seine Extraklasse, bereitete die Treffer von Lukas Podolski (57.) und Miro Klose (67.) mustergültig vor und zirkelte in der 86. Minute einen Freistoss aus 20 Metern zum 0:5 in den Winkel.