Rückschlag für den MTV

7. April, 2012; 22:23

SV Apfeldorf – MTV Dießen 4:1 (1:0)
 
Der MTV Dießen hat in Apfeldorf die wohl letzte Chance verpasst noch einmal richtig nah an einen Nichtabstiegsplatz heranzurücken.
 
Die Gastgeber fanden gut ins Spiel und waren vor allem bei Standardsituationen gefährlich. Nach einer solchen konnte der MTV Dießen den Ball nicht entscheidend klären und Apfeldorf ging im Nachschuss mit 1:0 in Führung. In einer insgesamt hektischen Partie tat sich der MTV 90 Minuten lang sehr schwer, spielerische Akzente zu setzen. Schüsse aus der zweiten Reihe blieben erfolglos. Die beste Chance der ersten Halbzeit hatte Giuseppe Bonomo, der knapp verzog.
 
Im zweiten Abschnitt kamen die Dießner mit viel Schwung aus der Kabine, zählbare Torchancen blieben jedoch weiter Mangelware. Schüsse von Michael Schwangart und Daniel Seidel führten nicht zum Torerfolg. Apfeldorf hatte da mehr Glück. Nach jeweils zwei Freistössen landete zunächst ein abgefälschter Ball zum 2:0, dann ein unglücklicher Ball wenige Minuten später nach einem Missverständnis in der Dießner Hintermannschaft zum 3:0 im Netz. Der MTV wehrte sich nach Kräften, blieb aber einfach glücklos. Dem 3:1 Anschlusstreffer durch Daniel Seidel folgte mit 4:1 die endgültige Entscheidung für Apfeldorf. Dießen muss mit dieser Niederlage einen herben Rückschlag im Abstiegskampf hinnehmen. Am nächsten Sonntag erwarten die Biljalovschützlinge den FC Issing zum Heimspiel am Ammersee.

Kader:
Luister, Weber, Odinius, Winterfeld, Schwaiger, Schramm, Widmann, Augsdörfer, Seidel, Hummer, Schwangart, Weis N., Schranner A., Bonomo G.;

Text: Nico Weis


Qualität vor Quantität

7. April, 2012; 22:03

FC Scheuring – MTV Dießen II 0:0

Mit nur 11 Mann angereist, weil personell ostergeschwächt, trotzten die Männer des MTV Dießen II um Spielertrainer Patrik Beausencourt den vermeintlichen Favoriten aus Scheuring einen Punkt ab. Die Hausherren, die schon das Hinspiel mit 1:2 verloren hatten, waren bis dato zuhause eine Supermacht. 8 Spiele – 8 Siege mit einer Tordifferenz von 46:2 Toren lautete die beindruckende Bilanz bis zum heutigen Spieltag. Dießen’s Zweite durchbrach dank einer sagenhaften Leistung Scheurings Superserie.

Die Basis für eine erfolgreiche Mannschaft besteht aus einer Vielzahl an Komponenten, die mannschaftliche Geschlossenheit hat heute den Ausschlag gegeben. Glasklar bestand die taktische Marschroute darin den eigenen Kasten dicht zu halten und vorne auf einen Lichtblitz zu hoffen, doch insgesamt standen am Ende die Ammerseer dem Sieg sogar ein deutliches Stück näher, als die Heimelf.

Zu Beginn des Spiels machten die Spieler aus Scheuring den stärkeren Eindruck, Dießen hielt allerdings gut dagegen. Dennoch ließ es sich nicht vermeiden, dass die Scheuringer vorallem in den ersten 20 Minuten mehrmals zum Abschluss kamen, ohne allerdings zählbares erzielen zu können. Auch Dießen war stets mit Kontern gefährlich, nahm allerdings erst nach 20 Minuten das Heft stärker in die Hand. Hinten mit kampfstarkem Abwehrbollwerk, vorne mit der Nadelstichtaktik, das war das Konzept des MTV in Halbzeit eins. Michele Bonomo und Benni Cibis konnten das ein oder andere mal durch die gegnerischen Reihen wirbeln, aber auch da wollte ein Tor nicht gelingen, so dass man sich torlos in die Kabinen verabschiedete.

In Halbzeit zwei stellte sich das ganze noch ausgeglichener dar, zwar machte Scheuring das Spiel, aber die MTV’ler hatten in diesem Durchgang doch die besseren Möglichkeiten, doch leider fand der Ball das Tor nicht. Auch in Halbzeit zwei hatten Michele Bonomo, Luis Przesang, Benni Cibis,Max Schartl und Philipp Zirbes gute Möglichkeiten, nachdem sie häufig durch die defensiven Mittelfeldakteure Mike Hartmann und Martin Kunschak geschickt in Szene gesetzt wurden. Das größte Lob gilt allerdings der Abwehrarbeit des gesamten Teams, denn alle 11 Männer vom Ammerseesüdenede stemmten sich mit aller Macht gegen einen möglichen Gegentreffer und so konnte man das 0:0 sichern, mit etwas mehr Glück wäre sogar ein nicht unverdienter Sieg drin gewesen.

Kader:
Werkmeister – Haugg – Lipsmeier – Beausencourt – Kunschak M. – Hartmann – Przesang – Zirbes P. – Schartl – Cibis – Bonomo M.

Text: Patrik Beausencourt