Mühlstraßenumbau Impressionen 23.06.2015

23. Juni, 2015; 21:28

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Mühlbachimpressionen vom 17.03.2015

17. März, 2015; 23:22

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www.diessen.de

9. März, 2015; 23:08

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von links: Regina Metz (Hauptamt), Frank Fastl (Marktgemeinderat, Referent für Neue Medien und Internet), Herbert Kirsch (1. Bürgermeister), Rainer Lindner (POB.com), Oliver Fischer (SWOF.info) und Stefan Oefele (Bauamt).

Hier geht’s zur neuen Homepage der Marktgemeinde Dießen


Kommunalwahl 2014

18. Oktober, 2013; 11:02

Langsam aber sicher wirft die Kommunalwahl 2014 ihre Schatten voraus …

Wie schon zur Wahl 2008 gibts auch diesmal einen Blog zur anstehenden Wahl 2014 von mir …

Obacht! – Wahlen 2014

Wir sehen uns dort!

P.S.: Nicht vergessen – 30.10.2013 um 20:00 Uhr – Gasthof Drei Rosen


Heimspieldebüt

8. August, 2013; 9:38

MTV Dießen – VfL Denklingen II

Nach dem gelungenen Start beim Topfavoriten SpVgg S’bruck/S’soien empfängt die Truppe von Trainer Florian Schober am kommenden Sonntag um 15:00 Uhr den Aufsteiger VfL Denklingen II am Ammersee. Die Mannschaft versucht im diesem Spiel an die gute Leistung aus dem letzten Spiel anzuknüpfen und möchte den ersten Heimdreier einfahren. Der Kader ändert sich im Vergleich zum letzten Spiel nur auf einer Position, Luis Przesang ist wieder einsatzbereit, dafür steht Alexander Hummer (Urlaub) nicht zur Verfügung. Treffpunkt: 13:15
Uhr, Spielbeginn 15:00 Uhr.

MTV Dießen II – SC Wörthsee II

Das Vorspiel um 13:15 Uhr bestreitet die Zweite Mannschaft des MTV gegen die Reserve des SC Wörthsee, Treffpunkt ist um 12:00 Uhr. Der Kader wird kurzfristig bekannt gegeben.


Neue Idee für den Mühlbach?

24. Januar, 2012; 18:45

Nach dem „Fällen“ des Maibaums in Dießen nutzte ein Spaßvogel die Gunst der Stunde und schraubte ein Surfbrett auf den 5 Meter langen Rest des ursprünglichen Maibaums in der Fischerei.

Vielleicht will er/sie damit eine weitere Idee zur Stoffsammlung beitragen – Surfen ala Eisbach in München?

Die Trachtler waren von der Idee nicht begeistert und montierten das Surfbrett wieder ab, brachten dafür eine Tafel mit einem „Warngedicht“ an.


Quo vadis Mühlstrasse?

20. Januar, 2012; 0:32

Am Donnerstag 19.01. luden die Freien Wähler zum Diskussionsabend mit dem Thema „Mühlstrassenausbau“ in den Unterbräu ein. Der große Saal entpuppte sich sehr schnell als zu klein, denn der Andrang war riesig.

FW-Vorsitzender Thomas Höring begrüßte die Gäste, zu denen auch 1. Bürgermeister Herbert Kirsch, 2. Bürgermeister Peter Fastl und etliche Gemeinderäte zählten, sowie die Vertreter der Presse.

Nach den Einführungsworten von Thomas Höring übernahm Gemeinderat und Bauingenieur Robert Lotter die Moderation.

Im Vorfeld hatten die Freien Wähler sehr gute Vorarbeit geleistet, denn im ersten Teil veranschaulichte Robert Lotter anhand eines „Spaziergangs“ durch die Mühlstrasse die momentane Situation mit all ihren kleinen und großen Mängeln. Angefangen von der Kreuzung ging es links am Maibaum vorbei bis runter zur Bahnunterführung, die in den Seeanlagen mündet.

Ziel des heutigen Abends war es Anregungen aus der Bevölkerung, von den Anliegern und Ladenpächtern bzw. -eigentümern zu bekommen, um diese dann ohne Wertung der Freien Wähler gesammelt an den Planer weiter geben zu können.

Als großes Ärgernis stellte sich gleich zu Beginn der „Mühlbach“ heraus. Einerseits ist das Bachbett mit all den großen und kleinen Mängeln nicht gerade ein Augenschmaus und zum anderen in einem schlechten Zustand. Die Hochwasserproblematik ist vielen Anliegern ein Dorn im Auge. Gegenüber der Eisdiele hat sich bereits ein kleines Rinnsal gebildet, welches bei Starkregen zum Fluss wird. Hier wurde angeregt sich vor Überplanung der eigentlichen Strasse mit dem Verlauf und der Ausgestaltung des Baches zu beschäftigen. Bürgermeister Herbert Kirsch merkte hierbei an, dass im Zuge der Neugestaltung sämtliche Verrohrungen und Leitungen in der Strasse neu gemacht werden müssen.

In den überplanbaren Bereich gehört ebenso die „Brücke“ zur Fischerei hinüber, die aus Sicherheitsgründen bereits für den Schwerlastverkehr gesperrt wurde. Die „Grünfläche“ im südlichen Bereich der „S-Kurve“ soll ebenso überplant werden. Evtl. könnte hier der Bach geöffnet werden, ein Kneippbecken wurde auch angeregt, oder Bänke zum Verweilen am offenen Bach.

Ein weiteres großes Thema waren die Parkmöglichkeiten in und rund um die Mühlstrasse. Viele „Dauerparker“ nehmen gerade den Geschäftsleuten wichtige Parkplätze weg. Es wurde konstruktiv über „Kurzparkzonen“ (z.B. max. 30 min.) und bis zu einer „2-Stunden Parkzeit“ am Untermüllerplatz diskutiert. Die vielen Parkplätze am Bahnhof werden gerade von Angestellten in der Mühlstrasse zu wenig genutzt, dafür aber die notwendigen Parkplätze in der unmittelbaren Nähe der Mühlstrasse blockiert. Parkautomaten fanden großen Anklang. Eine halbe Stunde ist kostenlos, dann muss bezahlt werden. Weniger Parkplätze sollten es nicht sein, unbedingt mehr aber auch nicht. Im Zuge der Überplanung könnte eine zusätzliche Haltestelle für den Ortsbus entstehen, um die Bürger direkt in die Mühlstrasse zu bringen.

Über das Parken leitete Moderator Robert Lotter nach einer kurzen Raucherpause zum „Verkehr“ hin. Ein Thema mit noch größerer Resonanz. Die Ideen sprudelten nur so aus dem Auditorium heraus.

„Einbahnstrasse, Fussgängerzone, Beschilderung, Tempolimit, Verkehrsberuhigte Zone, Verkehrsleitsystem, Flaniermeile, Zeiten-Sharing nach italienischem Vorbild, Strassensperrungen, u.v.m.“

Man rollte die Mühlstrasse von unten nach oben und von oben nach unten auf. Vom Bahnhof her und von Weilheim aus kommend. Man sperrte im Geiste sogar ganze Strassen, die aber eh keinen Namen haben. Die vielfältigen Wünsche wurden der Reihe nach in die „Wunschliste“ mit aufgenommen.

Fangen wir mal vom See her an. Die Stichstrasse Richtung „Gauck“ wird für ortsunkundige Autofahrer oftmals zur Falle und für die Anwohner und Spaziergänger zur Gefahr. Durch dort parkende Autos werden PKW-Lenker dazu animiert sich mit ihrem Auto den Weg zum See zu suchen. An der Unterführung angekommen müssen sie wieder kehrt machen und wenden. Meist ist das Tempo den engen Strassenverhältnissen und dem Menschenaufkommen geschuldet viel zu hoch und beide Seiten ärgern sich. Eine wesentlich deutlichere Beschilderung, oder auch eine Art „Stolperschwelle“ oder schlichtweg eine Schranke könnte zumindest hier Abhilfe schaffen. Ob die Sperrung ab der Abzweigung „Unterbräu nach rechts“ oder erst beim „Essens Art“ erfolgen soll – da gingen die Meinungen auseinander. Zwei Argumente wurden für die Sperrung bereits beim Unterbräu vorgetragen. Zum einen die „namenlose“ Strasse östlich des Unterbräu komplett zu schliessen und ggf. Parkplätze für Übernachtungsgäste des Unterbräus zu schaffen und dadurch zusätzlich den Verkehrsstrom aus Weilheim kommend, der über die Jägerallee in die Fischerei und über die Bahnhofstrasse weiter nach Dießen führt, um die Ampel in Stosszeiten zu umgehen, einzudämmen.

Links am Unterbräu vorbei biegt man in die Bahnhofstrasse ein. Dieser Bereich wurde bereits überplant und neu gestaltet. Eine handelt sich dabei um eine verkehrsberuhigte Zone, die es Autofahrern erlaubt mit 4 bis 7 Stundenkilometern zu fahren. Zu 99% wird diese Geschwindigkeit nicht eingehalten. Warum in der Mitte der Strasse eine „Bieselrinne“ verläuft erklärte Bürgermeister Herbert Kirsch einleuchtend. Die Anlieger hatten Angst, dass die Autos ihre Häuserwände bei Regen vollspritzen. Um dies zu verhindern wurde die „Regenrinne“ in der Fahrbahnmitte positioniert. Dieser Strassenabschnitt war bei der Diskussion welche Art von Strasse „Normal-Einbahn-Fussgänger“ die Mühlstrasse denn werden soll auch ein wichtiger Aspekt.

In einem Punkt waren sich große Teile der Anwesenden einig. Die Mühlstrasse sollte in Richtung „verkehrsberuhigte Einbahnstrasse“ gehen. Eine reine Fussgängerzone wird eigentlich nicht gewünscht. Es wurden verschiedene Vor- und Nachteile ob die Einbahnstrasse nun von „unten nach oben“ oder von „oben nach unten“ gehen soll ausgetauscht.

„Fahren die Leute komplett an der Mühlstrasse vorbei, wenn man am Maibaum nicht links runter fahren kann?“ oder „Müssen alle Autofahrer, die zur Post fahren beim Steinherr wieder umdrehen, weil sie nicht nach oben fahren können?“

So oder so. Gewünscht wird wohl eine Einbahnstrasse. Als interessante Idee kam im Zuge der Diskussion der Vorschlag die Strasse „saisonal“ abhängig zu regeln. Während der Saison als „Einbahnstrasse“ und im Winter als „normale“ Strasse. Oder die Strasse während der Tourismussaison ab z.B. Samstag 14:00 Uhr bis Sonntag 20:00 Uhr komplett für den Verkehr zu sperren und eine „Flaniermeile“ in Form einer Fussgängerzone zu schaffen.

Um den Bereich „Gestaltung“ und „Kunst“ ging es im Anschluss an die Verkehrsdiskussion. Bunte Bänke, breit angelegte Treppen hinauf zum Mühlbach, Miteinbindung der Bäume, große Blumentröge, schöne kleine Holzbrückerl, erweiterte Sitzgelegenheiten für die Gastronomie in die Strasse hin – auch als Tempodrossler, usw. Auch hier war der Ideenreichtum groß und die Mithilfe der zahlreichen Dießner Künstler wurde angeregt. Vielleicht könnte man sich am Beispiel Weilheim „Pöltnerstrasse“ orientieren. Hier wurde bei der Sanierung der Bach wunderbar eingebunden und eine gestalterisch schöne Einbahnstrasse geschaffen. Zwischendurch kam ein sehr konstruktiver Beiträge zur Gestaltung des Bodenbelags. Das Kopfsteinpflaster gegenüber dem Maibaum wurde als nicht zweckdienlich und gefährlich angemahnt. Gerade ältere Mitbürger tun sich schwer darauf sicher zu gehen, bzw. wird der Rollator aufgrund der Erschütterungen zum ungewollten Fitnesstrainer. „Ein glatter Belag muss her“ – so lautete die einhellige Meinung im Saal.

Abschließend zum Thema „Gestaltung“ merkte einer der Gäste an, dass es doch den Anliegern der Mühlstrasse zustehe darüber zu entscheiden, wie die Strasse denn letztendlich gebaut wird, denn schließlich müssen sie den größten Anteil der Kosten ja aus eigener Tasche bezahlen. Bürgermeister Herbert Kirsch versicherte dabei aber, dass alle Anlieger der Mühlstrasse bei Vorliegen des ersten Entwurfs zu einer Diskussion eingeladen werden und der Planer dann auch schon ungefähre Zahlen vorlegen könnte, da aber die Verteilung ca. 60/40 beträgt sind natürlich alle Dießner miteingebunden.

Zum Abschluss war es den Anwesenden ein großes Bedürfnis über den „Haupteingang“ zum „Wohnzimmer“ des Ortes, die Bahnunterführung zu sprechen. Dampferfahrer, Ausflügler und Radler müssen sich erst den Weg durch die düstere, schmuddlige und schlichtweg einfach nicht ansprechende Unterführung bahnen, um in unseren schönen Ort zu gelangen. Den meisten Anwesenden fehlt hier das Verständnis, warum nicht dort schon lange angesetzt wurde. Bgm. Herbert Kirsch veranschaulichte aber, dass es hier leider zu viele Köche gibt. Zum einen handelt es sich ostwärts um eine „ausmärkische“ Fläche, d.h. nicht überall wo Dießen draufsteht ist auch Dießen drin. Außerdem wurde die Umgestaltung der Seeanlagen bereits beauftragt und wird schrittweise umgesetzt, hier soll aber die fertige Planung in die neue Planung „Mühlstrasse“ miteinfliessn. Ebenso fällt die Unterführung in die Zuständigkeit der Bahn und dort können sich zwei Telefonate schon mal über ein halbes Jahr hinziehen, außerdem ist die Gründung der Unterführung in einem mangelhaften Zustand. Dieser „Schandfleck“ bleibt dem Ort erstens wohl noch mindestens die nächsten 5 Jahre erhalten und wird der Gemeinde zweitens eine Summe im siebenstelligen Bereich kosten. Vielleicht wird das „Entre“ wenigstens mit geringem finanziellen Einsatz etwas freundlicher gestaltet. Farbe, Pinsel und zwei Schilder „Herzlich Willkommen in Dießen“ und „Auf Wiedersehen in Dießen“ (evtl. sogar auf bayrisch), dann schauts gleich freundlicher aus.

Gegen 22:30 Uhr, nach 3 Stunden fruchtbarer Diskussion zog Moderator Robert Lotter ein kurzes Fazit und bedankte sich bei allen Anwesenden für den schönen Abend.