Die Achse des Bösen …

7. Mai, 2008; 15:12

Oh wie furchtbar muss es denn für die gute Fee sein, wenn am Ende doch wieder die „Achse des Bösen“ gewinnt. Ach, Sie wissen nicht wer zur „Achse des Bösen“ in Dießen gehört? Tja, ich auch nicht, aber lassen wir doch mal unserer Phantasie freien Lauf:

Die CSU gehört mit Sicherheit dazu. Erstens sind sie „schwarz“ und zweitens haben sie am Vortag der Wahl geschmutzt, also …
CSU = böse!

Die CSU flirtete zum Ende des Wahlkampfes mit den Freien Wählern. Jetzt hat sich die CSU auch noch für einen FW als 2. Bürgermeister ausgesprochen, d.h. die gehören zusammen und schon haben wir eine Achse. Ergo …
FW = böse!

Ex-Gemeinderat Peter Kaun (SPD) hat seine eigene Rechnung in punkto „Wahl des 2. Bürgermeisters“ aufgemacht, dem zu Folge wären die Dießener Bürger auch böse. Sind sie ja im Prinzip eh, denn „Häuptling“ Kirsch ist ja im Kreistag bei den Freien Wählern, deshalb …
FW = Kirsch = DB = böse!

Ach ja, wenn wir gerade bei der SPD und dem Kreistag sind. Die „große Koalition“ im Kreistag zwischen der CSU und der SPD spricht eindeutig dafür, dass …
CSU = böse = Koalition mit SPD = böse!

Ohje, jetzt wirds bitter! Also die SPD auch böse, ja dann sind die Grünen aber auch böse, denn die gehören ja sowieso zusammen. In Dießen sogar mit offizieller Listenverbindung, also …
Grüne = SPD = böse!

Gibts denn keine Guten? Wer bleibt noch übrig? Die Bayernpartei. Ui! Allein der Name „Bayern“ ist wohl schon böse. Denn was denkt man bei Bayern? Oktoberfest, CSU und FC Bayern. CSU ist ja sowieso böse, Bier ist auch böse, fängt ja auch mit „B“ an, also muss der FC Bayern auch böse sein. Begründung? Ist halt so, also …
Bayernpartei = böse!

UBV! Um Gottes Willen. Die UBV wurde ja sozusagen aus dem Bösen geboren. Klaus Siebold (Ex-SPD) und Eberhard Römhild (Ex-CSU) gründeten die UBV in Dießen. Wir wissen ja, dass CSU und SPD böse sind und 2x böse …
UBV = doppelböse!

Wer bleibt denn dann noch übrig? Jaaa … der oKD. Hat die Fee doch recht? Schau ma mal genauer hin. Marianne Scharr. Tja, „leider“ geborene Renner, Vater CSU-Ikone …
1/2 oKD = böse!

Bleibt nur der Stimmenkönig und CSU-Rückenkehrer Franz „Schuse“ Sanktjohanser übrig. Ja, die Fee hat recht. Es gibt nur einen einzigen Menschen in Dießens Politik der nicht böse ist …
der Schuse!

Aber ich glaube der Schlimmste und Böseste von allen bin eh ICH. Selbst bei den FW auf der Liste, Papa auch, der jetzt auch noch 2. Bürgermeister und im Kreistag mit Herbert Kirsch, dann bin ich auch noch FC Bayern-Mitglied und „Edmund-Stoiber-und-Franz-Josef-Strauss-Superfinder“ … Mei mei mei.
Totaltotalextremböse!

Und … sogar mit Beweis: 
Auf dem Nachhauseweg, als ich mir überlegt habe diesen Artikel zu schreiben, bin ich noch schnell zum Schlecker rein und wollte „in wirklich guter Absicht“ ein paar Nervennahrungsmittel für meine fleissigen Kolleginnen kaufen. Ich kaufte also: 2x 12er-Pack Hanuta, 1x After Eight und eine Rolle Doppelkeks. Als ich die Rechung sah wusste ich es … ich bin BÖSE! Die Kasse zeigte mir 6,66 Euro an …

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Ja wer jetzt?

25. April, 2008; 17:47

Noch gute eine Woche dann ist die Katze aus dem Sack. Wer wird 2. Bürgermeister(in), wer wird 3. Bürgermeister(in)? Gibt´s den/die überhaupt? Welche Referentenposten werden an wen vergeben? Wieviele Ausschussmitglieder gibt es?

Hoch gehandelt wurde das Tandem Baur/Sanktjohanser, die aber nur insofern ein Tandem bildeten, als sie hoch und heilig gelobten nicht gegeneinander anzutreten. Ja ja, so schnelllebig ist die Politik. Nach dem der „Schuse“ seinen Hut in den Ring geworfen hat und damit eigentlich die Hanni aus dem Rennen war, wurden die Absprachen der Vergangenheit über Bord und ein weiterer Hut, eben von der Hanni landete im Bürgermeistervertreterring. „Der Schuse hat zu lange überlegt“, kommentierte Hanni Baur ihre Kandidatur. Die CSU berät sich intern, ob ein Kandidat aufgeboten wird oder nicht. Eine Entscheidung scheint wohl aber gefallen zu sein. Einen Stellvertreter „Salzmann“ wird Bgm. Kirsch wohl mit allen Mitteln verhindern wollen und ob nach dem ominösen „Vorwahltagsflugblatt“ der CSU ein anderer CSU´ler eine Mehrheit hinter sich vereinen kann? Wohl kaum. Von den anderen Gruppierungen hört man dzt. nichts. Die Diessener Bürger stellen ja schon den 1. Bürgermeister, die Grünen haben wohl keine Ambitionen, die UBV leckt noch die Wahlwunden und der Pius (BP) wird mit einem Sitz wohl auch keine Ansprüche stellen. Bleiben neben der SPD (Hanni Baur), dem okD (Franz Sanktjohanser) und evtl. der CSU (Negus?) noch die Freien Wähler. Aus den Reihen der FW kam bisher auch nichts, lt. Ammerseekurier wird intern noch diskutiert. Der „moosblogger“ brachte seinerseits bei seinen Umfragen FW-Gallionsfigur Peter Fastl ins Gespräch. Ob sich da noch was tut?

Übrigens … wird gemunkelt, dass sich auf Landkreisebene eine sensationelle Koalition anbahnt.

UPDATE (26.04.08/12:49 Uhr):
Michael Hofmann erklärte gestern dass er ebenfalls für das Amt des 2. Bürgermeisters kandidieren will. „Für einen Stellvertreter aus den Ortsteilen spricht einiges“, so Hofmann.


Politik und die Nähe zum Menschen

29. März, 2008; 17:58

Die CSU wirbt ja schon länger mit dem Slogan „näher beim Menschen“, jetzt hat die SPD nachgezogen. Wahrscheinlich wurde eine Werbeagentur fürstlich entlohnt um sich folgenden Slogan auszudenken: „SPD – nah bei den Menschen“. Ja leck mich am Arsch, wie kreativ die Parteien denn heutzutage sind. Jeder will ganz nah am Bürger sein, jeder will alles nach bestem Wissen und Gewissen nur zum Wohle der Bürger tun, super! Da fühlt man sich ja fast schon wie in der Ex-DDR, wenn jeder Politiker ganz nah bei uns sein will. Verstärkte Überwachung und Kontrolle hier, Beschneidung des Datenschutzes und der Persönlichkeitsrechte dort – so viel Nähe ist mir zu viel des Guten. Ich bin mal gespannt, wann die erste Partei wirklich offen und ehrlich mit dem Slogan „Irren ist menschlich“ wirbt. 🙂


Transrapid kommt nicht

27. März, 2008; 16:25

Die Finanzierung des geplanten Transrapid vom Münchener Hauptbahnhof zum Flughafen Franz-Josef-Strauss kann von Bund und Land nun doch nicht gestemmt werden. Ursprünglich war von 1,85 Milliarden Euro die Rede, die letzten Kostenschätzungen beliefen sich auf 3,6 Milliarden Euro. Das Konsortium von Hoch-Tief, Siemens und Thyssen-Krupp, sowie die Bundesregierung und die bayerische Landesregierung nahmen gemeinsam endgültig Abstand vom geplanten Riesenprojekt „Transrapid“. Dem bayerischen Steuerzahler haben die Planungen bis dato ca. 100 Millionen Euro gekostet.