Pessimismustheorien

Dortmund verliert wie prophezeit im Derby, Bayern vernichtet die gefährlichen Düsseldorfer. Der Vorsprung auf Dortmund beträgt 12 Punkte. Soweit zu den Fakten.

Noch ein Fakt: Im letzten Jahr verspielten meine Bayern 8 Punkte Vorsprung auf Dortmund und hatten am Ende 8 Punkte Rückstand.

Also reichen die aktuellen 12 Punkte Vorsprung lange noch nicht. Lösung a.) einfach noch 5 Punkte mehr Vorsprung herausarbeiten, oder Lösung b.) einfach nicht beide Spiele gegen Dortmund verlieren. 😉

Diese Woche war mal wieder CL-Woche. Bayern in einem naja, nicht ganz so tollen Spiel (how cares?) siegreich, Schalke stark „auf“ Arsenal und Real baut seine „Deutschland-Grusel-Statistik“ aus und verliert beim BVB mit 1:2.

Was kommt nun?

Bayern am Sonntag Spätnachmittag gegen die am Donnerstag in Wien spielenden Pillenstädtler aus Leverkusen. Dortmund muss am Samstag nach Freiburg. Nach dem Realhochgefühl in den Schwarzwald. Hmmm…

Cut!

Jetzt könnte ich die optimal-optimistische Version abspulen, dass Dortmund den Schalter nicht umlegen kann und weiter an Boden verliert, weil Bayern wie fast immer Bayer deutlich aufzeigt, dass ein „n“ mehr einen großen Unterschied ausmacht, aber dann stimmt der Titel des Beitrags nicht mehr. 😉 Also schreibe ich über den „Wendepunkt der Saison“, also aus BVB-Sicht.

Nach dem historischen Sieg gegen Real und die durch die ManC-Niederlage 95%-Wahrscheinlichkeit eines Vorrückens in die K.O.-Runde überrascht Dortmund von der Derbyschlappe gut erholt mit einem klaren Sieg bei den als laufstark und unangenehm eingestuften Breisgauern, wohingegen der Klassenprimus FC Bayern seine „Lille“-Form konserviert und überraschend gegen Callis Erben die erste Niederlage nach 11 Bulisiegen in Folge einstecken muss.

In der Folge muss Bayern zum HSV, bekanntlich nicht angenehm, die Krise geht weiter. Dortmund, siegreich gegen Stuttgart, gefolgt von Triumphen über Augsburg und Fürth kommt mit vier Dreiern in Folge in Fahrt und aufgrund eines mageren, aber torreichen Remis‘ der Heynckes-Jünger gegen die erfrischenden Frankfurter, garniert von einer „Derbypleite“ (1:1) in Nürnberg wieder in Schlagdistanz des Rekordmeisters.

Dortmund anschließend bei den Spezln aus Mainz zu Gast, Slomka zeigt mit Hannover warum er Jupp beerben könnte und schon ist der Wechsel an der Tabellenspitze vollzogen und Uli muss ganz genau überlegen, ob er 20 Jahre später den „gleichen Fehler“ zum zweiten mal begeht.

Eine englische Woche beschert dem FCB eine Schwarzwaldrundfahrt, Dortmund zerstört Düsseldorf mit 5:1 und hat nun das bessere Torverhältnis.

01.12.2012 18:30 Uhr: FC Bayern – Borussia Dortmund
Und wir sind wieder da, wo die Roten nie wieder sein wollten … zitter, zitter, zitter.

Habe ich erwähnt, dass Kaiserslautern uns zwar ärgerte, aber wir trotzdem mit dem zweieinhalbten Anzug eine Runde weiter kamen, aber nur um in der nächsten Runde in Gladbach nach 11m-Schießen nach Fehlschuss Dante auszuscheiden?

In der Championsleague hat Lille tatsächlich am Ende 0 Punkte, die anderen 3 jeweils 12 Punkte, Bayern in der Minitabelle mit der schlechtesten Tordifferenz ab 2013 auf der Jagd nach dem EuroLeague-Titel. Düstere Donnerstagabendmoldaufahrten warten.

So genug den dunklen Stift geschwungen, jetzt allen geruhsame Träume. 😉

P.S.: http://de.wikipedia.org/wiki/Pessimismus

P.P.S.: Montag gibt’s den Artikel warum es nicht so kommt, oder es ist am Sonntag Abend bereits selbsterklärend. 😉

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