Gut gekämpft – verdient verloren

FC Penzing II – MTV Dießen II 5:0 (0:0)

In einem kampfbetonten Spiel verlieren die ausfallgeschwächten Gäste aus Dießen leistungsgerecht, wenn auch dem Ergenis nach zu hoch mit 5:0.

Mit nur 11 Mannen angereist wurde die taktische Variante nach dem Motto „hoch und weit, das bringt Zeit“ ausgerichtet. Vorallem in Halbzeit eins schien das Vorhaben, wenigstens einen Punkt aus Penzing zu entführen, zu glücken. Mit viel Hingabe und Leidenschaft warfen sich die Ammerseer allem in den Weg, was versuchte, den Kasten um Keeper Christian Werkmeister zu gefährden. Die spielbestimmenden Penzinger schafften es in den ersten 45 Minuten nicht, das Abwehrbollwerk um Libero Markus Ehbauer zu gefährden. Der laufstarke Abwehrrecke Peter Ziller schaltete die einzige nominelle Spitze der Heimelf gekonnt aus. Die übrigen MTVler zeigten geschlossenes Defensivverhalten und dank dieser leidenschaftsbehafteten Leistung ging man trotz brütender Hitze torlos in die Kabinen.

In Halbzeit zwei hieß es dann die Penzinger weiter vom eigenen Tor fern zu halten. Die glückte aber nur bis zur 56. Spielminute. Eine Standardsituation sollte die Italotaktik der Gäste zum Wanken bringen. Ein Freistoß aus 20 Metern segelte unhaltbar über die Mauer ins Tor der Dießner. Damit war der Bann gebrochen. Im 10 Minutentakt erhöhten die Penziger nun mit schönen Spielzügen ihre Führung bis es in der 76. Spielminute bereits 3:0 für Penzing stand. In der 81. Spielminute dann die umstrittendste Szene des sonst gut agierenden Schiedsrichters. Der gut aufgelegte Peter Ziller führte einen harten, aber fairen Zweikampf gegen den einschussbereiten Penzinger Stürmer. Aus diesem Zweikampf heraus kullerte der Ball Richtung Dießner Tor und wurde dort in einem Kraftakt von Torhüter Christian Werkmeister noch vor der Linie aufgenommen. Zum Erstaunen aller entschied der Schiedsrichter auf Tor und ließ sich hiervon auch nicht abbringen, als nicht nur die Ammerseer darauf hinwiesen, dass der Ball niemals über die Linie gegangen ist, sondern sogar nahezu die gesamte Heimmannschaft dies beteuerte. Hierzu vielen Dank für die sportliche Fairness an die Mannschaft aus Penzing. Kurz vor Ende des Spiels erhöhten die Penzinger dann auf den 5:0 Endstand.

Dem Sie der Penziger steht das entschlossene Gegenhalten der Dießner entgegen, die sich zu keinem Zeitpunkt ihrem Schicksal ergaben, sondern leidensschaftlich dagegen hielten, so dass der Penzinger Sieg zwar verdient, aber im Ergebnis sicherlich 1-2 Tore zu hoch ausfiel.

Kader:
Werkmeister, Ehbauer, Ziller, Beausencourt, Schramm F., Haugg, Schönfelder N., Pölitz, Kunschak M., Müller, Fastl;

Text: Patrik Beausencourt

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