Wiiiiiiiiien-aaaaaaale oooooh!

Deutschland – Türkei 3:2

Ja! Die deutsche Elf hats gepackt. Finale! Wien! Jogis Crew hat bei der Bergtour 2008 die vorletzte Route erfolgreich absolviert und ist nur noch einen letzten Anstieg vom Gipfel entfernt.

Aber was für ein Spiel. Ooooohje … ängstlich! nervös! zaghaft! unkonzentriert! gelähmt! gehemmt! Die ersten gut 25 Minuten traue ich meinen Augen nicht. Die Türken ohne 8 (4 verletzt, 4 gesperrt) bestimmen das Spiel, von unserer Elf nicht viel zu sehen außer Fehlpässen, unnötigen Ballverlusten und Hüftsteifheit. Klingt hart, aber so spielt ein kommender Europameister nicht! Erst Glück als Kazim-Kazim den Ball an die Latte hämmert, dann hilft uns nochmal die Latte, den Nachschuss lässt Lehmann in Slapstickart durch die Beine und dann über seinen Bauch ins Tor kullern – 0:1. In der Aktion zuvor lässt sich unsere linke Seite durch einen billigen Einwurftrick völlig überrumpeln. Auf gehts Jungs – jetzt muss doch endlich mal was kommen. Und wir kommen, genauer gesagt – Poldi kommt, rennt, bringt den Ball scharf nach innen, dort lässt ihn Schweini weltklasse über den Außenrist ins lange Eck abrutschen – 1:1! Geht doch, wenn wir was können, dann zurückschlagen. Aber bis zur Pause wirds trotz Ausgleich nicht wirklich besser. Die Türken in der ersten Hälfte besser.

Die zweite Hälfte dann insgesamt ausgeglichener, die Türken aber immer in Bewegung und irgendwie immer einen Schritt schneller. Wir verlieren die Bälle und Laufduelle zu leicht. Ein konstruktiver Spielaufbau nicht wirklich erkennbar. Dann Bildstörung in Wien – keine Bilder, kein Ton, dann doch, aber irgendwie alles zeitversetzt. Bild da – Bild weg. Lahm flankt – Klose köpft vor Rüstü ein. Wir habens erst gehört, dann gesehen – egal – Deutschland führt 2:1! Nur noch 6 Minuten – Vorsicht vor den „Comeback-Türken“ und tatsächlich hauen sie uns noch einen rein. Lahm macht seinem Namen in dieser Szene alle Ehre, Lehmann knickt wie ein 90-jähriger ein und der Ball wird ihm ins kurze Eck gespitzelt – „kruzitürken“ 😉 – 2:2. Aber dann macht Philipp Lahm seine Fehler zu den beiden Gegentoren mehr als gut. Endlich mal dynamisch über links nach vorne, Pass in die Mitte zu Hitzlsperger, Lahm sprintet wieder, dringt in den Strafraum ein, scharfer Pass von Hitz „The Hammer“ auf Lahm, der Kleine haut in links in den Giebel – 3:2 – Deutschland im Finale!!!

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