Wende in der Bürgermeisterei

Am Rande der gestrigen Gemeinderatssitzung sickerte ein abenteuerlicher Plan durch. Gerüchten zu Folge hat Dießens amtierender Bürgermeister Herbert Kirsch einen sehr guten Draht zum noch Uttinger Rathauschef Beppo Klingl. Dieser hat ja bekanntlich die Stichwahl gegen “Lat” Lutzenberger verloren und steht ab 04. Mai ohne Job da. Anscheinend haben sich die beiden Freunde nun so verständigt, dass Herbert Kirsch auf sein Amt als Bürgermeister Dießens verzichtet und im Gegenzug Uttings neuer Standesbeamter wird (gleiches Gehalt garantiert). Beppo Klingl seinerseits hat sich lt. Verwaltung bereits nach Dießen umgemeldet und wird für die CSU voraussichtlich Mitte Juli (da sind die 3 vorgeschriebenen Monate der Wohnhaftigkeit vollendet) in der dann neu anzusetzenden Bürgermeisterwahl antreten. Die Gemeinderäte waren über diese Entwicklung sehr erstaunt, sodass es bis jetzt noch keinen offiziellen Gegenkandidat gibt. Man darf aber gespannt sein. Von Seiten der Dießener CSU war von Pressesprecher Alban Vetterl gestern keine Stellungnahme zu bekommen.
In Utting wird Frau Fischbach (2. Bürgermeisterin) die Geschäfte von Beppo Klingl bis zum Amtantritt von “Joe” Lutzenberger in die Hand nehmen. Eine äußerst interessante Entwicklung und ein Akt der Freundschaft zwischen den beiden Ammerseebürgermeistern. Nun liegt es Mitte Juli an den Wählern in Dießen, ob sie Beppo Klingl die Chance geben seine Arbeit als Bürgermeister etwas weiter südlich nämlich in Dießen fortzusetzen.

Eine Antwort zu “Wende in der Bürgermeisterei”

  1. Hannes Sander sagt:

    Und was wird mit Frau Hollacher aus Herrsching? – Wo wir doch bei “Akten der Freundschaft” sind… Übernimmt sie vielleicht das Diessener Tourismusbüro, um sich ihren geliebten Augsburgern widmen zu können?

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